1)  Warum Französisch?

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Warum sollte man überhaupt Französisch lernen?

Das Schönste beim Erlernen jeder modernen Fremdsprache ist die Tatsache,  dass die im Unterricht erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten kein „totes Wissen“ darstellen. So ermöglichen Französischkenntnisse es Dir, sowohl in Frankreich, Belgien und Teilen der Schweiz als auch in mehr als 50 Ländern, in denen Französisch Amtssprache ist, mit den Einheimischen in direkten Kontakt zu treten.

Französischkenntnisse eröffnen aber auch viele berufliche Perspektiven und echte Chancen auf dem internationalen Arbeitsmarkt, denn Frankreich ist der wichtigste Handelspartner Deutschlands. Dementsprechend gibt es eine Vielzahl an Unternehmen, die von ihren Mitarbeitern Kenntnisse der französischen Sprache verlangen. Darüber hinaus ist Französisch eine der Geschäftssprachen der EU sowie eine bedeutende Wissenschaftssprache und erfüllt eine wichtige Funktion im internationalen Wissensaustausch.

Außerdem wird das Erlernen weiterer romanischer Sprachen wie etwa Spanisch durch Basiskenntnisse des Französischen erheblich vereinfacht, da sowohl das Vokabular als auch die grammatischen Strukturen Ähnlichkeiten aufweisen.

Bei all diesen Betrachtungen sollte nicht außer Acht gelassen werden, dass Französisch vor allem ein Lebensgefühl ist. Man denke nur an das sprichwörtliche „Leben wie Gott in Frankreich“. Wer die französische Sprache beherrscht, kann über das Lesen französischer Zeitungen, Bücher und Internetseiten und das Sehen französischsprachiger Fernsehsendungen (TV 5 kann überall in Deutschland empfangen werden)  immer in direktem Kontakt sein zur Zielsprache. 

 

Das Fach Französisch am Gymnasium am Wall

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wird gegenwärtig von 11 Kolleginnen und Kollegen unterrichtet. Neben der Kompetenzvermittlung liegt es uns sehr am Herzen, etwas von unserer eigenen Begeisterung für die französische Kultur und Lebensweise an unsere Schüler weiterzugeben. Dies versuchen wir einerseits zu erreichen durch den Einsatz altersgerechter authentischer Materialien wie z.B. Filme bzw. Filmausschnitte, Comics. Andererseits schaffen wir vielfältige authentische Sprechanlässe, in denen die Schüler ihr im Unterricht erworbenes Wissen und Können auf ihre Praxistauglichkeit überprüfen können. 

2)  Besondere Aktivitäten an der Schule

Alle zwei Jahre findet der Schüleraustausch mit unserer langjährigen Partnerstadt Saumur statt. Teilnehmen können Schüler und Schülerinnen des 9. und 10. Jahrgangs.

 

Die Partnerschaft zwischen den beiden Reiterstädten besteht seit 1967. Der erste Austausch fand 1973 statt und freut sich auch heute noch großer Beliebtheit: den weiten Weg in die 1140 km entfernte Stadt an der Loire scheuen die Schüler nicht.

Die Austauschbegegnungen bieten unseren Jugendlichen die einmalige Chance, in der jeweiligen Gastfamilie das normale Leben kennen zu lernen und offen zu werden für die französische Kultur und Lebensart.

Sie erweitern so ihre interkulturelle Kompetenz, die im zusammenwachsenden Europa immer mehr an Bedeutung gewinnt und können durch Anwendung ihrer Französischkenntnisse deren Wert erfahren.

Das Programm ist inhaltlich immer an ein Thema gebunden, das für beide Länder von Bedeutung ist und an dem in beiden Gymnasien inhaltlich gearbeitet wird.

Zusätzlich sind u.a. Tagesexkursionen, Besuche von interaktiven Museen vorgesehen, Fahrrad- oder Kanutouren sowie meist ein Kinobesuch in der fremden Sprache.

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STUDIENFAHRT NACH PARIS

Im 12. Jahrgang werden die Studienfahrten durchgeführt. Wenn es einen Kurs auf erhöhtem Niveau in Französisch gibt, kann eine Kursfahrt nach Frankreich angeboten werden. Paris bietet sich dabei als Ziel geradezu an. Dabei werden die Schüler und Schülerinnen in die Planung der Fahrt eingebunden.

Auf dem Programm stehen meist einige Klassiker wie eine Fahrt auf der Seine mit dem Bateau Mouche, der Besuch des Louvre oder des Musée d’Orsay, der Eifelturm und das Künstlerviertel Montmartre mit der ‚Zuckerbäckerkirche’: Sacré-Cœur.

Um die Schüler/innen so viel wie möglich mit der Zielsprache zu konfrontieren, gibt es immer einen Kinobesuch sowie einen Besuch des théâtre de la Huchette, in dem täglich ein Klassiker von Ionesco gespielt wird.

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Das FranceMobil

Die jungen Akteure von FranceMobil zeigen den fünften Klassen, dass
Französisch gar nicht so schwierig ist. Sie begeistern die Schüler mit
frankophoner Musik, mit Spielen und motivieren für die französische Sprache
und die Kultur. Spielerisch werden Kenntnisse über Frankreich aktiviert und
die Angst vor dem Erlernen der Sprache genommen.

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Die AG: PRIX DES LYCÉENS

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Seit dem Schuljahr 2007/08 nimmt das Gymnasium am Wall in Verden  am "Prix des lycéens allemands" teil, der seit 2004/05 vom Institut Français organisiert wird und an dem deutschlandweit bereits 2012 knapp 350 Gymnasien teilnahmen. Dieses interessante und anspruchsvolle Projekt richtet sich an die Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II, die sich gern mit aktueller französischer Jugendliteratur beschäftigen.

Insgesamt arbeiten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer während des Projektes, das zu Beginn eines jeden Schuljahres startet und bis März andauert, sehr selbstständig und bestimmen ihren Leserhythmus pro Buch innerhalb eines vorgegebenen Zeitfensters selbst. Die Bücher sollen in der Teilnehmergruppe rotieren und unter Leitung der begleitenden Lehrkraft, die gerne Hilfestellungen gibt, besprochen werden. Diese zunächst schulinternen Austausch- und Diskussionsrunden setzen sich im Januar/Februar eines jeden Jahres auf Landes- und schließlich auf Bundesebene fort. Ein besonderer Anreiz ist dabei, dass der Bundesentscheid "live" auf der Leipziger Buchmesse ausgetragen wird.

Der "Prix des lycéens allemands" bietet den Teilnehmerinnen und Teilnehmern also die Chance, außerhalb des Unterrichts und frei von Bewertungen authentische französische Jugendliteratur und -kultur kennenzulernen. Zudem können sie gewinnbringende Kontakte zu Schülern anderer Schulen im ganzen Bundesgebiet knüpfen. 

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Fremdsprachenassistenten

Wenn möglich, unterstützen uns native speakers in unserem Unterricht, damit
die Schüler die Sprache von echten Landsleuten hören. So hatten wir schon
Fremdsprachenassistentinnen aus dem fernen Québec, aber auch aus
Belgien an unserer Schule.

Sauzay- oder Voltaire-Programm

Im 9. Jahrgang können die Schüler/innen freiwillig teilnehmen am Sauzay-
oder Voltaire – Programm. Das ist ein privater Austausch, der auf dem
Prinzip der Gegenseitigkeit beruht.
Die deutschen Schüler erhalten von der Organisation eine frz. Gastfamilie mit
einem gleichaltrigen Austauschpartner. Der deutsche Schüler verbringt dann -
je nach Programm - 3 oder 6 Monate in der Gastfamilie, geht mit seinem
Austauschpartner zur Schule, macht alle Aktivitäten mit und lebt regelrecht in
der frz. Sprache.
Danach nimmt er seinen Austauschpartner für die gleiche Zeit mit in seine
Familie.

Die DELF-AG

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Die DELF- AG, die am Gymnasium am Wall seit mehr als 10 Jahren angeboten wird, ist für Schüler und Schülerinnen aller Jahrgangsstufen möglich.

Intensives Arbeiten in kleinen Lerngruppen meist mit native speakern ermöglicht schnelle Fortschritte. Eine Teilnahme an der DELF-Prüfung ist freiwillig und kostenpflichtig. Nach bestandener Prüfung wird den Schülern/innen ein Zertifikat ausgehändigt, das eine wertvolle Ergänzung zu den deutschen Schulzeugnissen und dem Abitur ist.

Das Diplôme d'Etudes en langue Française (DELF) wird international anerkannt und bescheinigt, dass die sprachlichen Voraussetzungen vorhanden sind, um an einer französischen Universität in einem Fach seiner Wahl studieren zu können. Die Prüfungen für unsere Schülerinnen und Schüler werden von Vertretern des Institut Français und französischen muttersprachlichen Beisitzern durchgeführt und zwar jeweils im Februar und

Juni.

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Wie wird am GaW Französisch gelernt?

Französischunterricht am GaW ist handlungsorientiert, d.h. die Schüler sollen durch eigenständiges Handeln lernen. Dabei kommt jedem einzelnen Schüler zunehmend eine größere Eigenverantwortung für seine Lernfortschritte zu, d.h. unseren Lernern soll auch schrittweise die Fähigkeit vermittelt werden, die eigenen Leistungsfortschritte zu erkennen, zu evaluieren und Kenntnisdefizite klar zu benennen. Bei der Entwicklung der Fähigkeit zur Selbsteinschätzung bedienen wir uns des Lehrwerks „Découvertes“ und des Sprachenportfolios.

Ab wann kann man am Gaw Französisch lernen?

Französisch ist eine Wahlpflichtsprache, die ab der 6. Klasse unterrichtet wird. Alle Schüler müssen sich im zweiten Halbjahr der 5. Klasse für das Erlernen einer zweiten Fremdsprache entscheiden.

Klassenarbeiten und Bewertung:

 

In der Mittelstufe sind für alle Jahrgänge vier Klassenarbeiten pro Jahr vorgesehen.

Im 8. und 10. Jahrgang gibt es eine mündliche Sprechprüfung, die eine Klassenarbeit ersetzt. In diesen beiden Jahrgängen gibt es folglich nur drei Klassenarbeiten.

 

Die Klassenarbeiten gehen mit 40% in die Gesamtleistung ein (wobei die Sprechprüfung zu den schriftlichen Leistungen gehört), die mündliche Mitarbeit mit 60%.

4) Französisch in der Oberstufe

Französisch kann in der Oberstufe auf grundlegendem oder erhöhtem Niveau belegt werden.

In der gymnasialen Oberstufe erweitern die Schüler/innen ihre bereits erworbenen Kenntnisse und Kompetenzen anhand komplexerer authentischer Materialien.

Die behandelnden Themen richten sich dabei nach den jeweiligen Vorgaben für das Zentralabitur.

(link für die thematischen Schwerpunkte ab 2015)

Sofern in einem Semester nur

eine Klausur vorgesehen ist, zählt die mündliche Mitarbeit 60%.

 

Gibt es aber

zwei Klausuren, wird die mündliche Mitarbeit mit 50% bewertet.

Aktivitäten im Französischbereich

Fachgruppe, Curriculum, Operatoren, Leistungsbewertung, DELF

   

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